01522 - 21 80 011 und 01522 - 21 80 111



Einladung zur Trauergruppe


„Alles verändert sich mit dem, der neben mir ist oder neben mir fehlt.“
Sylke Maria Pohl

Wer einen nahestehenden Menschen verloren hat, trauert.
Nichts ist mehr wie es war, alles hat sich verändert.
Auch wenn jeder und jede einen ganz persönlichen Trauerweg gehen muss, kann es trotzdem hilfreich sein, sich mit anderen auszutauschen, anderen zuzuhören und so gemeinsam neue Erfahrungen zu sammeln.
So laden wir Sie herzlich zu einer festen Gesprächsgruppe für Trauernde ein.

Bei diesen Treffen können Sie in einem geschützten Raum...
... Menschen begegnen, die sich in einer ähnlichen Situation wie Sie befinden.
... von den Erfahrungen der anderen Impulse bekommen und Neues entdecken.
...Zurückschauen auf das, was war und sehen auf das, was ist.
... Kraft schöpfen für den Alltag.
...einfach da sein, mit allem, was Sie gerade bewegt.

Wir laden Sie zu unserer geschlossene Trauergruppe für Erwachsene, die einen Partner/in verloren haben herzlich ein. Die Gruppe wird von zwei erfahrenen Trauerbegleiterinnen geleitet: Hilde Rothmund, Dipl. Theologin und Psychotherapeutin (Hprg) Michaela Leibing, Einsatzleiterin im Hospizverein Eleison

Wenn einer trauert, ist das, als ob er neu gehen lernen muss... einen unbekannten neuen Weg suchen muss ... Wäre es nicht schön, wenn sich eine Hand ausstrecken würde und ein kleines Stück mit geht auf dem Weg des Unbekannten? Vielleicht bietet Ihnen eine Trauergruppe diese helfende Hand.

Wir beginnen mit einer geschlossenen Gruppe in unseren Vereinsräumen,
Am Bahnhof 1, 89173 Lonsee-Urspring am 23.10.19 um 19.00 Uhr.
Wir bitten um Anmeldung und ein Vorgespräch bis 15.10.2019, dann bekommen Sie auch weitere Informationen.
Der Besuch der Trauergruppe ist kostenlos.

Weitere Termine: 20.11.19, 04.12.19, 15.01.20, 12.02.20

Anmeldung zum Vorgespräch

Um uns ein wenig näher kennenzulernen und Ihnen weitere Auskünfte über die Trauergruppe zu geben, möchten wir gerne ein persönliches Vorgespräch mit Ihnen führen. Danach besteht die Möglichkeit, sich verbindlich für die Gruppe anzumelden.

Terminabsprache zu einem persönlichen Vorgespräch:
Sie können entweder telefonisch Kontakt aufnehmen unter
0172-4716222 (Hilde Rothmund)
oder
uns eine E-Mail schreiben an [email protected].

Herzliche Einladung zu unserem Trauerkaffee


„Kein Mensch kann den anderen von seinem Leid befreien, aber er kann ihm Mut machen das Leid zu tragen.“
Selma Lagerlöf

Unser kostenfreies Angebot richtet sich an alle, die einen lieben Menschen verloren haben und sich gerne mit Trauerbegleitern und anderen Trauernden austauschen möchten.
Sie sind eingeladen, ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen.
Was bewegt mich?
Was wünsche ich mir?
Was kann mir helfen?

Das Trauerkaffee findet am 16.10.2019 von 15.00 - 16.30 Uhr im Gebäude am Bahnhof 1 in 89173 Lonsee-Urspring statt.
Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns einfach kurz an:
Hospizverein Eleison Tel..0152 22180011 oder 0152 2280111

Weitere Termine: 11.12.2019

Beitrag aus der „Portokasse“ für den guten Zweck


Haushalte übermitteln ihren Stromverbrauch online – Netze BW bedankt sich mit Spende des eingesparten Portos

Dornstadt. Etwas aus der Portokasse bezahlen – von dieser normalerweise eher negativ gemeinten Redewendung kann es durchaus auch eine positive Variante geben. Wie im Falle der Netze BW-Aktion „Zählerstand online erfassen“. Dieser Tage übergab Jürgen Müller von der Netze BW GmbH je einen Spendenscheck in Höhe von 440,32 Euro für die Hospizgruppe Dornstadt und den Hospizverein Eleison. Der zweite Vorsitzende des Hospizvereins Eleison Thomas Franz freute sich: „Jeder zusätzliche Euro, der uns und unsere Arbeit unterstützt, ist natürlich sehr willkommen.“ Pfarrerin Frau Astrid Eisenreich von der Hospizgruppe dankte allen Haushalten in Dornstadt, die sich an der Aktion beteiligt hatten. Denn die hatten dadurch, dass sie ihren Zählerstand online mitteilten, zur Spende beigetragen.

Seit dem vergangenen Jahr ruft die Netze BW dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr postalisch, sondern elektronisch zu übermitteln: per E-Mail, WhatsApp, QR-Code oder auf der Unternehmens-Homepage. Die Netzkunden sparen dadurch Zeit und die Netze BW optimiert die Qualität der Datenerfassung. Und obendrein wird durch den Verzicht auf Papier und Transport per Post ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. „Wenn immer mehr der Netze BW-Kunden auf die Zählerkarte verzichten, kann also jede Menge CO2 und Energie eingespart werden“, so Müller.

Mit der Aktion soll eine kleine Zusatzmotivation geschaffen werden: Für jeden Zählerstand, der pro Kommune online erfasst wird, geht das eingesparte Rückporto an eine dort tätige gemeinnützige Organisation. Zur Verwendung des Betrags kann die Kommune Vorschläge machen. Die Aktion wird in diesem Jahr fortgeführt.

Informationen unter: www.netze-bw.de/Zaehler/Stromzaehler

Quelle: Pressemitteilung Netze BW GmbH

„Demensch“: Tabus mit Humor brechen


Ausstellung: 36 Karikaturen von Peter Gaymann zum Thema „Altwerden und Demenz“ hängen in Amstetten verteilt.

Amstetten. „Sie wollten etwas über die Zukunft erfahren?“ , fragt die Wahrsagerin. „Nein. Ich will wissen, was gestern los war“, antwortet ihr Gegenüber. Titel des Bildes: „Bitte helft mir, Orientierung zu finden.“

Natürlich stellt sich bei Betrachtung der Werke irgendwann die Frage: Kann man Demenzerkrankungen mit Humor betrachten? Wann beginnen Demütigung oder Respektlosigkeit? Peter Gaymann, der sich in 36 Werken unter dem Titel „DeMensch“ mit dem Altwerden und der Demenz-Erkrankung beschäftigt hat, lässt dabei Feingefühl obwalten. Und wer kennt mit zunehmendem Alter nicht auch Hörfehler? „Dann auf nach Amerika“, ruft ein älterer Herr im Rollstuhl. Der Mann dahinter antwortet: „Ich sagte, wir besuchen Tante Erika.“
Die meisten Besucher der am Donnerstag eröffneten Ausstellung im Rathaus Amstetten konnten auf einen Erfahrungswert aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreis zurückgreifen. Denn die Zahl der Betroffenen wächst, Heilung ist nicht in Sicht, Pflege reibt die Nerven auf und Hilflosigkeit ist ein Dauerbegleiter. „Dann ist alles nicht so lustig, wie in den Karikaturen geschildert“, kommentierte eine Besucherin die Ausstellung, die ihre Mutter zehn Jahre lang pflegte und keine lustigen Geschichten „über eine extrem aufwühlende Zeitphase“ erzählen kann. Erst nach deren Tod habe sie wieder langsam in ihr eigenes Leben gefunden.

Wertschätzender und ehrlicher Umgang mit Erkrankten sei wichtig. Auch Ausgrenzung müsse vermieden werden, meint Bärbel Arndt, Vorsitzende des Hospizvereins Eleison Ulmer Alb. „Dafür ist die Haltung eines jeden Einzelnen von uns ausschlaggebend. An Demenz erkrankte Menschen brauchen viel Verständnis und unsere Fähigkeit, mit ihren Besonderheiten umzugehen.“ Humor könne dabei helfen, denn der käme von Herzen. Eine Demenz-Erkrankung führe schließlich nicht dazu, das Menschsein zu verlieren, sondern nur einen Teil des Denkvermögens.

In Zusammenarbeit mit den Sozialen Fördervereinen Amstetten und Schalkstetten-Waldhausen, auch mit Unterstützung von Bürgermeister Johannes Raab, hängen die Bilder ab sofort in allen öffentlich zugänglichen Bereichen Amstettens samt Teilorten. Dazu gehören Rathaus und Kirchen ebenso wie Bäcker und Metzger, Pizzeria oder Café, Friseure und Physiotherapeuten.

Eine Aktion, die laut Werner Meyer vom Sozialen Förderverein Amstetten ein bislang tabu- und angstbesetztes Thema aus der Zone von Scham und Peinlichkeit herausholen soll: „Wir müssen mit dem Thema offener umgehen“, betont auch Hermann Eberhard vom Sozialen Förderverein Schalkstetten-Waldhausen.

„Mit 92 Jahren liegt die Möglichkeit bei 50 Prozent, um an Demenz zu erkranken. Unsere Gesellschaft wird immer älter und die Wahrscheinlichkeit groß, damit in Kontakt zu kommen. Überwinden wir die Scheu, machen wir Demenz zum Alltagsthema. Demenz ist wie Zucker – darüber spricht doch auch jeder, bemerkte Vorstandsmitglied Thomas Franz vom Hospizverein Eleison in seinem Grußwort. Vorstandskollegin Ute Maldoff, die sich um die Ausstellung in Amstetten bemühte, weist darauf hin, dass alle Bilder im Juli vor Ausstellungsschluss Ende August nochmal gewechselt werden müssen.

Info: Begleitet wird die Ausstellung von einem Vortrag am 16. Juli um 19.30 Uhr im Amstetter Rathaus. Thema: „Demente Menschen sterben anders“.

Ambulanter Hospizdienst


Viele Menschen wünschen sich, daheim zu sterben, ihre letzte Lebenszeit in der ihnen vertrauten Weise zu verbringen, im ihnen gewohnten Rhythmus, wenn möglich sogar in der häuslichen Umgebung. Durch den Ambulanten Hospizdienst tragen wir dazu bei, dass dies so oft wie möglich gelingt. Wir schenken etwas, das heutzutage leider rar geworden ist: Zeit.
Zeit für Gespräche,
Zeit zuzuhören,
Zeit für Fragen,
Zeit für Stille,
Zeit für Gebete,
Zeit beim Abschied nehmen.

Unsere engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Kranken und ihre Angehörigen in vielerlei Hinsicht: Zuhören, ohne auch verzweifelten Fragen auszuweichen Gemeinsames herausfinden, was zum Trost werden kann Sitzwachen zur stundenweisen Entlastung der Angehörigen Beistand in der Sterbestunde, falls dies gewünscht wird Begleitung auch im Pflegeheim.

Unsere Angebote und Hilfen für Erwachsene und ihre Familien:

  • Entlastung für die Familie im täglichen Leben (dass mehr Zeit und Kraft zur Verfügung stehen so lange, wie es erwünscht ist)
  • Umfassende Beratung
  • Vermittlung von Hilfsangeboten
  • Psychosoziale Betreuung der Kranken
  • Betreuung der Angehörigen
  • Gesprächspartner für alle Familienmitglieder
  • Trauerbegleitung

Unsere Dienste sind kostenfrei und an keine Mitgliedschaft gebunden.
Wir unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.

Trauerkaffee


In regelmäßigen Abständen, ca. 6x im Jahr, findet in Urspring ein Trauerkaffee statt…zur Begegnung…zum Austausch…zum Lachen, weinen, reden…

Trauerwanderung


Durch das Gehen kommt etwas in uns in Bewegung.
Vielen Menschen fällt es leichter, im Gehen über ein schweres Thema zu sprechen. Die Natur lädt ein, auf andere Gedanken zu kommen und während wir spazieren, haben wir die Gelegenheit ins Gespräch miteinander zu kommen und sich mit Trauerbegleitern auszutauschen.
Kleine Impulse werden uns auf dem Weg begleiten.

Hospiz-Trauerausbildungen


Wir begleiten Sie in der Vortrauer und auch über den Tod hinaus mit verschiedenen Angeboten wie zum Bsp.: Einzeltrauerbegleitung, Trauergruppe, Trauerwandern oder Trauerkaffee.